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Urlaub

Die Praxis bleibt wegen Urlaub in der Zeit vom 12.März bis 23.März 2018 geschlossen.
Die Vertretung übernehmen:

Herr Dr. med. J. Jebens
Bautzner Str. 125
01099 Dresden
Tel. 80 43 265

und

Frau Gollnik
Bautzner Str. 44
01099 Dresden
Tel. 80 20 112


Ab 26.März 2018 ist die Praxis wieder geöffnet.

Grippeimpfung 2017/2018

Die Grippewelle ist inzwischen in vollem Gange; auch jetzt ist es noch sinnvoll, sich impfen zu lassen. Die Impfung steht weiterhin in unserer Praxis zur Verfügung.

Sicher haben Sie die Diskussion zum Drei- und Vierfachimpfstoff verfolgt. Tatsächlich ist dieses Jahr bisher der größte Teil der Grippefälle durch Influenza-B-Viren bedingt, die im Dreifachimpfstoff nicht enthalten sind. Das Robert Koch Institut hat inzwischen seine Impfempfehlung korrigiert und empfiehlt den Vierfachimpfstoff. Da der gemeinsame Bundesausschuß seine Impfempfehlungen allerdings noch nicht korrigiert hat, sind die Krankenkassen nach wie vor nicht verpflichtet, die Kosten zu übernehmen.
Wer sich mit dem Vierfachimpfstoff impfen lassen möchte, kann diesen in unserer Praxis zum Selbstkostenpreis von 13,20 Euro erhalten und versuchen, sich den Impfstoff von der jeweiligen Krankenkasse erstatten zu lassen. In mir bekannten Einzelfällen war dies erfolgreich. Patienten mit ernsthaften chronischen Erkrankungen ist dies zu empfehlen.

Die Impfung kann jederzeit zu den üblichen Praxisöffnungszeiten verabreicht werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Bringen Sie bitte, wenn möglich, Ihren Impfausweis mit.

Die Sächsische Impfkommission empfiehlt die Grippeimpfung grundsätzlich für alle Menschen.
Die STIKO (ständige bundesweite Impfkommission) empfiehlt die Impfung für alle Menschen über 60 Jahre, Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel,
alle chronisch Kranken, sowie Personen, die im Alten- und Krankenpflegebereich oder Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr tätig sind.
Die Impfkosten werden in aller Regel von den Krankenkassen übernommen.

Informationen zum Zikavirus

Sicher haben Sie bereits in den Medien von der Zikavirus-Epidemie gehört, die inzwischen viele Länder in Süd-und Mittelamerika erfasst hat.
Die Infektion führt zu einem fieberhaften Infekt, verbunden mit Kopf- und Gliederschmerzen, einem fleckig-knotigen Hautausschlag und einer Bindehautentzündung.
Die Infektion hält 2-7 Tage an, der Verlauf ist meistens vergleichsweise mild.
Das große Problem ist, dass die Infektion in der Schwangerschaft zu frühkindlichen Fehlbildungen führen kann.
Auch ein Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung, dem sogenannten Guillain-Barre-Syndrom gilt als möglich.

Die Übertragung erfolgt durch überwiegend tagaktive, aber auch nachtaktive Mücken.
Zusätzlich kann die Infektion durch Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person übertragen werden.
Eine Impfung oder medikamentöse Vorbeugung existiert nicht.
Eine medikamentöse Behandlung ist ebenfalls nicht verfügbar.
Somit ist die wichtigste Schutzmaßnahme die Vermeidung von Mückenstichen (Repellentien, Bettnetze).

Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, ist daher unbedingt von einer Reise in die befallenen Gebiete abzuraten.
Nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchsgebieten wird beim Geschlechtsverkehr mit Schwangeren oder Frauen, die schwanger werden können,
der Kondomgebrauch für 6 Monate empfohlen.

Bei Reisen in die Ausbruchsgebiete empfiehlt sich eine reisemedizinische Beratung, die auch in unserer Praxis durchgeführt werden kann.

Ergänzende Hinweise im Merkblatt des Auswärtigen Amtes:
http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212107/Zika-Virus.pdf

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